Montag, 6. Juli 2009
Lesestoff über Insekten
Video "Alle meine Insekten ..." von "hiertier" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=k9aS9sLB8mU
Hohenwardsleben (buch-welt) - Ob wir wollen oder nicht: Wir leben im Zeitalter der Insekten. Von allen bekannten Tierarten sind über 80 Prozent Insekten - eine Million Insektenarten sind bereits beschrieben und viele Forscher glauben, dass noch weitere Millionen ihrer Entdeckung harren.
Eine schier unermessliche Vielfalt an Formen, Anpassungen und Lebensleistungen macht die Sechsbeiner zur beherrschenden Tiergruppe auf unserem Planeten. Da gibt es Räuber, Pflanzensaftsauger, Holzzersetzer, Aasfresser, Blutsauger, Parasiten, Nektartrinker, Pollensammler und Blütenbestäuber. Manche Insekten gründen Staaten, halten Nutztiere oder züchten Pilze, andere produzieren Honig, Farbstoffe und Seide.
So vielfältig wie die Welt der kleinen Krabbler ist die Insekten-Bibliothek, die „Die Neue Brehm-Bücherei“ bereit hält: Ameisen, Blattläuse, Bockkäfer, Borkenkäfer, Flöhe, Heuschrecken, Hirschkäfer, Holzinsekten, Honigbienen, Hornissen, Hummeln, Kartoffelkäfer, Kiefernspinner, Köcherfliegen, Libellen, Maikäfer, Ohrwürmer, Schaben, Schildläuse, Schwebfliegen, Seidenspinner, Stechmücken, Termiten, Wespen, Zikaden und viele andere
Ob Biologe, Ökologe, Naturschützer, Lehrer, Agrar- und Forstwirt, Pflanzenzüchter, Mediziner, Parasitologe, Naturfreund oder Garten- und Gewächshausbesitzer - bei „Die Neue Brehm-Bücherei“ findet jeder „sein“ Insekt.
Unter der Internetadresse http://www.neuebrehm.de/catalogs/cataloglst.php?rw=71 kann man stöbern und die Bände gleich bestellen. Man kann aber auch anrufen (Telefon: 039204 85016) oder eine E-Mail an vertrieb@westarp.de schreiben.
Unter http://www.brehmspace.net wurde eine Redaktionsseite gestartet, auf der Mitmacher und Redakteure willkommen sind.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Die Säbelzahntiger von Rheinland-Pfalz
Wiesbaden (buch-welt) – Die meisten Fundorte von prähistorischen Säbelzahnkatzen (früher Säbelzahntiger genannt) in Deutschland liegen in Rheinland-Pfalz. Von dort kennt man bisher sechs Fundorte solcher Raubkatzen. Dies geht aus dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Ihm zufolge könnte man das „Land der Rüben und Reben“, wie Rheinland-Pfalz scherzhaft genannt wird, getrost als „Land der Säbelzahntiger“ bezeichnen.
Baden-Württemberg kann mit vier Fundorten von Säbelzahnkatzen aufwarten, Thüringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Großstadt mit Säbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berühmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hyänen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.
Dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zufolge lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frühesten Säbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Größe heutiger Löwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfüßige Huftiere und Menschenaffen.
Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter außer Säbelzahnkatzen auch Löwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.
*
Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei "Libri":
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html
Baden-Württemberg kann mit vier Fundorten von Säbelzahnkatzen aufwarten, Thüringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Großstadt mit Säbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berühmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hyänen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.
Dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zufolge lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frühesten Säbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Größe heutiger Löwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfüßige Huftiere und Menschenaffen.
Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter außer Säbelzahnkatzen auch Löwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.
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Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei "Libri":
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html
Sonntag, 21. Juni 2009
Buch informiert über Säbelzahnkatzen
Wiesbaden (buch-welt) – Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen gehören zu den Bundesländern in Deutschland, in denen Zähne oder Knochen von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen entdeckt wurden. Dies geht aus dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.
Das reich bebilderte Taschenbuch informiert auf 328 Seiten über die Säbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie über die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Ein Herzstück des Taschenbuches ist eine umfangreiche Liste von Fundorten aus aller Welt, die mit Ägypten beginnt und mit Venezuela endet.
Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen haben – dem Taschenbuch von Ernst Probst zufolge – bereits am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren gejagt. Zeitgenossen der Säbelzahnkatzen im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren waren Riesenlöwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frühmenschen fürchten.
Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in rund 100 Online-Buchshops erhältlich. Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ gibt es unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen ein preiswertes E-Book und eine Leseprobe.
Das reich bebilderte Taschenbuch informiert auf 328 Seiten über die Säbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie über die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Ein Herzstück des Taschenbuches ist eine umfangreiche Liste von Fundorten aus aller Welt, die mit Ägypten beginnt und mit Venezuela endet.
Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen haben – dem Taschenbuch von Ernst Probst zufolge – bereits am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren gejagt. Zeitgenossen der Säbelzahnkatzen im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren waren Riesenlöwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frühmenschen fürchten.
Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in rund 100 Online-Buchshops erhältlich. Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ gibt es unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen ein preiswertes E-Book und eine Leseprobe.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Wissen-Hörbuch „Hirnforschung 3“
Ein neues Wissen-Hörbuch des F.A.Z.-Archivs
Frankfurt am Main (buch-welt) - Der dritte Teil der Hörbuchreihe zum Thema Hirnforschung widmet sich speziell dem „Hirn-Doping“ und damit der Frage, wie das menschliche Gehirn zu immer höheren Leistungen angetrieben werden kann. Das Hörbuch „Hirnforschung 3“ ist ab sofort zum Preis von 19,90 Euro erhältlich.
Die Möglichkeiten, das menschliche Hirn zu optimieren sind vielfältig und besitzen eine eklatant unterschiedliche Intensität: Wie ist es um die Wirksamkeit eher „weicher“ Maßnahmen wie „Gehirnjogging“, „Brain Food“ und Meditation bestellt? Welche Überzeugungen basieren auf reinen „Neuro-Mythen“ und welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich fundiert? Was sind die Möglichkeiten und Risiken des pharmazeutischen Hirndopings?
Das Hörbuch wird durch ein ausführliches Booklet ergänzt. Es enthält ein Personenverzeichnis mit detaillierten Informationen zu bekannten Wissenschaftlern, zahlreiche Literaturhinweise und interessante Internet-Links.
Das Wissen-Hörbuch „Hirnforschung 3“ kann im Internet unter der Adresse http://www.faz-archiv.de/hoerbuch sowie telefonisch unter 069 75 91-1010 und im Buchhandel (ISBN 978-3-89843-994-7) bestellt werden. Die CD hat eine Gesamtspieldauer von über zwei Stunden und kostet 19,90 Euro. Die Reihe „Hirnforschung“ ist auch im Dreierpack zusammen mit „Hirnforschung 1. Wer ist der Käpt’n im Kopf?“ und „Hirnforschung 2. Wie wir denken und entscheiden“ für 49,70 Euro erhältlich.
Frankfurt am Main (buch-welt) - Der dritte Teil der Hörbuchreihe zum Thema Hirnforschung widmet sich speziell dem „Hirn-Doping“ und damit der Frage, wie das menschliche Gehirn zu immer höheren Leistungen angetrieben werden kann. Das Hörbuch „Hirnforschung 3“ ist ab sofort zum Preis von 19,90 Euro erhältlich.
Die Möglichkeiten, das menschliche Hirn zu optimieren sind vielfältig und besitzen eine eklatant unterschiedliche Intensität: Wie ist es um die Wirksamkeit eher „weicher“ Maßnahmen wie „Gehirnjogging“, „Brain Food“ und Meditation bestellt? Welche Überzeugungen basieren auf reinen „Neuro-Mythen“ und welche Erkenntnisse sind wissenschaftlich fundiert? Was sind die Möglichkeiten und Risiken des pharmazeutischen Hirndopings?
Das Hörbuch wird durch ein ausführliches Booklet ergänzt. Es enthält ein Personenverzeichnis mit detaillierten Informationen zu bekannten Wissenschaftlern, zahlreiche Literaturhinweise und interessante Internet-Links.
Das Wissen-Hörbuch „Hirnforschung 3“ kann im Internet unter der Adresse http://www.faz-archiv.de/hoerbuch sowie telefonisch unter 069 75 91-1010 und im Buchhandel (ISBN 978-3-89843-994-7) bestellt werden. Die CD hat eine Gesamtspieldauer von über zwei Stunden und kostet 19,90 Euro. Die Reihe „Hirnforschung“ ist auch im Dreierpack zusammen mit „Hirnforschung 1. Wer ist der Käpt’n im Kopf?“ und „Hirnforschung 2. Wie wir denken und entscheiden“ für 49,70 Euro erhältlich.
Sonntag, 14. Juni 2009
Leseprobe aus dem Taschenbuch "Säbelzahnkatzen" von Ernst Probst
München (buch-welt) - Auf der Webseite von "GRIN Verlag für akademische Texte" ist unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen ein Blick in das Taschenbuch "Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon" möglich. Dieses Taschenbuch befasst sich in Wort und Bild mit den Säbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie mit den Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Es umfasst 328 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro. Unter den Abbildungen befinden sich auch Zeichnungen des renommierten spanischen Illustratons Mauricio Antón aus Madrid. Autor dieses Taschenbuches ist der Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der 2009 auch die Taschenbücher "Der Ur-Rhein" und "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" veröffentlicht hat. Das gedruckte Taschenbuch ist beim Buchgroßhändler "Libri" sowie in rund 100 Online-Buchshops erhältlich. Bei "GRIN" gibt es auch ein preiswertes E-Book für 14,99 Euro.
Weitere Taschenbücher von Ernst Probst:
Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern
Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
Rekorde der Urmenschen
Rekorde der Urzeit
Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster
Bestellungen bei http://www.libri.de oder http://www.amazon.de
Mittwoch, 27. Mai 2009
Taschenbuch über Säbelzahnkatzen bzw. Säbelzahntiger
Video: "Sabretooth Tiger" von "TvAnimals" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=15rLSKphv3w
Wiesbaden (buch-welt) - Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen werden in dem Taschenbuch "Säbelzahnkatzen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Das Taschenbuch umfasst 328 Seiten, präsentiert zahlreiche Abbildungen und kostet 24,99 Euro. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen.
Bei GRIN ist der Titel "Säbelzahnkatzen" als preiswertes E-Book erhältlich, bei "Amazon" http://www.amazon.deund "Libri" http://www.libri.de in Kürze als gedrucktes Taschenbuch. Vom Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher "Der Ur-Rhein" und "Höhlenlöwen", in denen es teilweise auch um Säbelzahnkatzen geht.
In jeweils eigenen Kapiteln werden die Säbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon behandelt. Machairodus, Homotherium, Paramachairodus und Megantereon sind auch in Deutschland durch Funde nachgewiesen.
Das Taschenbuch "Säbelzahnkatzen" listet die wichtigsten Fundorte von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus dem Rest der Welt auf.
Freitag, 22. Mai 2009
Jochen Werner: Ein Sprecher für Ihr Texte

Mainz (buch-welt) - Auf seiner optisch, textlich und akustisch sehr ansprechend gestalteten Webseite http://www.werner-spricht.de wirbt der professionelle und sympathische OFF-Sprecher Jochen Werner aus Mainz für seinen interessanten Service. Dass er ein Meister seines Faches ist, belegen seine zahlreichen Hörproben und Referenzen.
Hörproben:
http://www.werner-spricht.de/hoerproben.html
Referenzen:
http://www.werner-spricht.de/referenzen.html
*
Und das sagt Jochen Werner über sich selbst:
Sie suchen einen professionellen OFF-Sprecher zu fairen Preisen? Dann spreche ich für Sie ... !
Mit warmer, sympathischer Stimme präsentiere ich Ihre Texte stilsicher, überzeugend und ausdrucksstark!
In meinem für Sprachaufnahmen optimierten Studio arbeite ich schnell & flexibel. Gerne komme ich aber auch zu Ihnen ins Studio.
Ob für Radio, TV, Kino, Werbung, Dokumentation, Industriefilm, Hörbuch oder Multimedia - meine Stimme ist vielseitig.
Sie möchten wissen, wie es klingt wenn ich Ihren Text spreche? Gerne spreche Ich Ihnen eine unverbindliche Probe für Sie ein.
*
Online - in drei einfachen Schritten
1. Sie senden mir Ihren Text per E-Mail.
2. Ich spreche ihn hier im Sprecherstudio ein.
3. Sie erhalten den gesprochenen Text per E-Mail zurück.
Film, Video & Animation - synchron von Anfang an
Sie haben einen Film oder eine Animation zu vertonen? Der Text soll synchron zum Bild sein? Kein Problem! Senden Sie mir den Film einfach online in einem der gängigen Formate (mpeg, mov, avi, wmv, flash ...) oder per Post als DVD. Dann spreche ich Ihren Text direkt auf Bild.
Persönlich - gemeinsam vor Ort
Natürlich komme ich auch gerne zu Ihnen ins Studio und spreche dort Ihren Text ein. Oder: Sie kommen einfach zu mir ins Sprecherstudio und betreuen die Aufnahmen persönlich.
Download - für umfangreiche Projekte
Für längere Texte und größere Dateien steht der Sprecherstudio-Download-Bereich zur Verfügung. Dort können Sie jederzeit ganz bequem Ihre Sprach-Aufnahmen herunterladen.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Museumsführer "Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim"

Titel des Museumsführers "Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim"
Eppelsheim (buch-welt) – Das kleine, aber feine Dinotherium-Museum in Eppelsheim (Landkreis Alzey-Worms) informiert mit einem 92 Seiten umfassenden und reich bebilderten Museumsführer über die bedeutenden Funde längst ausgestorbener Säugetiere, die vor etwa 10 Millionen Jahren am Ur-Rhein in der Gegend von Eppelsheim in Rheinhessen lebten und starben. Es ist nach dem riesigen Rüsseltier Deinotherium giganteum – umgangssprachlich Dinotherium – benannt, das als „Schreckenstier von Eppelsheim“ in die Annalen der Wissenschaft einging.
Im Museumsführer wird eine exotische Tierwelt in Wort und Bild vorgestellt, zu der unter anderem Menschenaffen, Säbelzahntiger, Bärenhunde, Hyänen, krallenfüßige Huftiere, riesige Ur-Elefanten und dreihufige Ur-Pferde gehörten. Der Paläontologe Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, Heiner Roos, der Altbürgermeister von Eppelsheim und „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums, sowie der Wissenschaftsautor Ernst Probst aus Mainz-Kostheim schrieben die Texte.
Aus der Feder von Ernst Probst stammt auch das 256 Seiten starke Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“. Dieses ist Dr. Jens Lorenz Franzen, Altbürgermeister Heiner Roos und dem berühmten Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Franzen ist der Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Der Idee und Initiative von Roos ist das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken. Mit Kaup hat die Erforschung der Säugetierfauna aus den Ablagerungen des Ur-Rheins, den so genannten Dinotheriensanden, einst angefangen.
Roos hat mit Rat und Tat wesentlich zum Gelingen des Museumsführers beigetragen. Die Tierzeichnungen darin stammen von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag. Sie wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim hergestellt. Herausgeber des Museumsführers ist der „Förderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim“.
Der Museumsführer ist im Dinotherium-Museum in Eppelsheim erhältlich. Über das ungewöhnliche Museum informiert die Internetseite mit der Adresse http://www.dinotherium-museum.de
Das Taschenbuch "Der Ur-Rhein" ist beim Buchgroßhändler "Libri" http://www.libri.de und bei "Amazon" http://www.amazon.de zu haben.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Prachtwerk über das Eiszeitalter: "De Groote Wielen: er war eens ..."

Autoren Dick Mol (links) und Anton Verhagen
Interview mit Dick Mol aus Hoofddorp, niederländischer Experte für fossile Säugetiere (vor allem Mammut) aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) und Autor zahlreicher Bücher über prähistorische Themen: Zusammen mit Anton Verhagen veröffentlichte er das Werk "De Groote Wielen: er war eens ...". Dieser Band ist eine Art Monographie und befasst sich mit Säugetieren, Vögeln, Insekten, Vegetation, Altersdatierung mit der Radiocarbon-Methode bzw. C14-Methode. usw.
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"Groote Wielen": Ein Eldorado für die Wissenschaft
Frage: Herr Mol, zusammen mit Anton Verhagen aus 's-Hertogenbosch haben Sie das Buch "De Groote Wielen: er was eens ..." veröffentlicht. Worum geht es in diesem ungewöhnlich reich bebilderten und großformatigen Prachtband?
Antwort: In der Nähe von 's-Hertgenbosch, in der Provinz Noord-Brabant, wird in den Auen der Maas ein neues Wohnviertel gebaut. Es werden 6.400 neue Häuser errichtet. Dafür brauchte man sehr viel Sand, etwa 5 Millionen Kubikmeter. Bohrungen haben angedeutet, dass es in der Nähe dieses Wohnviertels sehr gute Ablagerungen der Ur-Maas gibt. Eine dicke Sandschicht, die von der Maas über Tausende von Jahren abgelagert worden ist. Wir wissen aus der Geschichte der Maas, dass in deren Ablagerungen auch Überreste der Mammutfauna gefunden werden können. In verschiedenen Museen in den Niederlanden sind umfangreiche Sammlungen von Mammutknochen, und natürlich auch von anderen Tieren der Mammutsteppe, angehäuft. Da die Behörden bei der Genehmigung festgelegt haben, dass verschiedene Qualitäten von Sand separat gelagert werden sollen, musste man sehr genau die Ablagerungen fördern. Für die Paläontologie war das neu. Am Spülfeld weiß man dann ziemlich genau, aus welcher Tiefe der Sand und die verschiedene tierischen Überreste stammen. Fast fünf Jahre haben Anton Verhagen und ich an der Fundstelle "De Groote Wielen" gesammelt, die auch der Name des neuen Wohnviertels ist. Untersuchungen an den Knochen und andere Funden haben sehr interessante Ergebnisse erbracht. Diese haben wir jetzt in diesem Buch veröffentlicht.
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Unterkiefer eines Cro-Magnon-Menschen von der Fundstelle "De Groote Wielen"
Frage: In Ihrem Buch kann man eine Reise durch die letzte Phase des Eiszeitalters (Pleistozän) vor etwa 100.000 bis 11.700 Jahren unternehmen. Welchen Tieren und Urmenschen begegnet man dabei?
Antwort: Wir haben fast die komplette Mammutfauna sichergestellt. Die Fauna, die wir von vielen Fundstellen in der nördlichen Hemisphäre kennen. Die Fauna, die zwischen 100.000 und 12.000 Jahren vor heute die kalte und trockene fast baumlose Grasssteppe bewohnt hat. Tiere wie das Wollhaar-Mammut, Wollhaar-Nashorn, Pferd, Steppenwisent, Riesenhirsch, Rentier, Löwe, Polarfuchs, Braunbär und auch Überreste von kleinen Tieren wie Polarhase.
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Kinder mit 1,31 Meter langem Mammutknochen von der Fundstelle "De Groote Wielen"
Frage: Welche Tiere aus dem Eiszeitalter begeistern Sie am meisten?
Antwort: Eigentlich interessiere ich mir für die Gesamtfauna. Aber die Mammuts aus dem Früh-, Mittel- und Spätpleistozän interessieren mich am meisten. Die verschiedenen Mammutarten sagen soviel aus über die Umwelt aus dem gesamten Pleistozän.
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Frage: Wer hatte als Erster die Idee für dieses Buch?
Antwort: Die Idee kommt von uns beiden. Viele Jahre arbeiten Anton Verhagen und ich zusammen. Wir haben viele Tage im Feld verbracht. Wir waren sehr oft unterwegs in Europa und auch in Nordamerika. In einem Gespräch haben wir gesprochen über andere Bücher, die ich in Japan, Russland und Amerika veröffentlicht habe, um meine Ideen mit anderen zu teilen. Dann haben wir einander gesagt, wir sollen unsere Daten von "De Groote Wielen" mit anderen teilen.
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Frage: Wie haben Sie und Anton Verhagen sich kennen gelernt?
Antwort: Vor etwa 30 Jahren habe ich ihn in 's-Hertogenbosch besucht. Er war vor allem sehr aktiv in seiner Heimatregion und hat sich hauptsächlich interessiert für die Archäologie. Er hat viele Fundstellen in der Nähe von 's-Hertogenbosch, wo auch öfters Knochen vom Mammut gefunden wurden. Dann haben wir uns befreundet. Wir haben sehr viel zusammen gearbeitet und ab und zu etwas veröffentlicht.
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Skelett eines Wildrindes von der Fundstelle "Groote Wielen"
Frage: An Ihren Büchern fällt auf, dass Sie immer eine erstaunliche Fülle von hochwertigen Abbildungen präsentieren. Wie viele Bilder (Fotos, Zeichnungen, Gemälde) sind in "De Groote Wielen" zu sehen?
Antwort: Ich veröffentliche gerne Originalarbeiten. Ich hänge sehr an Qualität. Ich habe sehr lange an den Untersuchungen gearbeitet und originale Resultate bekommen. Die sollen dann auch mit guten und Originalbildern publiziert werden. Da ich auch gerne und öfters mit qualifizierten Fotografen und Künstlern zusammenarbeite, war nicht viel nötig, ein gutes und vertrautes Team zusammenzustellen. Remie Bakker zum Beispiel hat unter meiner Leitung hervorragende Gemälde angefertigt.
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Gemälde eines Mammuts von Remie Baaker für das Titelbild des Buches "De Groote Wielen: er war eens"
Frage: Besondere optische Leckerbissen sind die Zeichnungen und Gemälde des niederländischen Künstlers Remie Bakker aus Rotterdam. Sie diese eigens für das Buch geschaffen oder bereits anderswo veröffentlicht worden?
Antwort: Ja, die Schwarzweiß-Zeichnungen und die farbigen Gemälde sind eigens für dieses Buch geschaffen worden. Das war viel Arbeit. Die Gemeinde und die Entwickler des neuen Wohnviertels haben uns dabei finanziell unterstutzt. Remie Bakker muss von seiner Arbeit leben und hat viele Stunden daran gearbeitet und immer wieder hatten wir Anmerkungen und mussten kleine Änderungen angebracht werden. Die Gemälde sind auch groß angelegt, etwa 110 x 80 cm. Leider ist das Buch nur im Format DIN A4 (21 x 29,7 cm) gedruckt!
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Frage: Können Natur- oder Kunstliebhaber Zeichnungen und Gemälde, die im Buch veröffentlicht sind, kaufen?
Antwort: Nein, die werden nicht verkauft. Remie Bakker ist ein professioneller Künstler und liebt die Massenproduktion nicht. Ich finde das gut. Man kann ihn natürlich immer fragen, ob er etwas originelles produziert. Siehe seine Arbeiten und seine Adresse auf http://www.manimalworks.com
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Frage: Wer ein Buch von Ihnen gelesen hat, möchte gerne wissen, welche Titel noch aus Ihrer Feder stammen. Bitte nennen Sie uns Bücher, auf deren Umschlag Ihr Name steht?
Antwort: Das sind viele Bücher. Ich möchte gerne auf Wikipedia hinweisen. Ich weiß nicht, wer Dick Mol dort untergebracht hat, aber es gibt dort eine kleine Auflistung einiger meiner Bücher.
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Frage: In den Medien werden Sie oft respektvoll als "Mammut-Experte", "Sir Mammoth" oder "Mister Mammoth" bezeichnet. Freuen Sie sich über diese Bezeichnungen?
Antwort: Ich investiere sehr viele Stunden pro Tag für die Paläontologie. Ich liebe das. Nicht nur im Labor, nicht nur im Feld, nicht nur in meiner Privatbibliothek und nicht nur in Sibirien oder auf der Nordsee. Ich liebe alle Stufen dieser Wissenschaft. Es bereitet mir und meiner Frau sehr viel Spaß und Vergnügen. Wir sind sehr viel unterwegs und reisen ist immer sehr angenehm.
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Frage: Anton Verhagen, geboren 1944, wird in dem Buch als Sammler paläontologischer und archäologischer Objekte bezeichnet. Was ist seine Spezialität?
Antwort: Anton ist schon in Frühpension. Er hat vor einigen Jahren ein sehr schönes und interessantes Museum gegründet und zwar bei 's-Hertgenbosch mit Funden aus seiner Heimat. Siehe: http://www.museumhertogsgemaal.nl - Dieses archäologisch-paläontologische Museum wird auch im Buch beschrieben. Es ist ein Museum mit vielen Funden aus dem Eiszeitalter und auch aus dem Holozän. Auch einige geschichtliche Objekte aus seiner Heimat kann man hier anschauen, und man bekommt immer eine sehr gute und begeisterte Führung.
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Frage: Viele Buchautoren sind nach dem Erscheinen ihres Werkes erschöpft und wollen erst mal eine Pause machen, bevor sie sich an ein neues Buchprojekt heranwagen. Wie ist es bei Ihnen?
Antwort: Nein, da fehlt mir die Zeit. Ich arbeite jetzt mit Professor Dr. Evangelia Tsoukala aus Thessaloniki in Griechenland, zusammen, um nächstes Jahr einen reich bebilderten Band herauszubringen mit den Ergebnissen unserer Ausgrabungen in der Sandgrube von Milia in West-Mazedonien. Darüber hinaus muss ich auch die wissenschaftlichen Daten von meinen Untersuchungen in renommierten Fachzeitschriften publizieren. Auch bin ich noch sehr beschäftigt mit der Organisation der 5. Mammutkonferenz, die 2010 in Le Puy-en-Velay in der Auvergne in Frankreich stattfinden wird.
*
Frage: Das größte Lob für einen Autor ist, wenn möglichst viele Menschen sein Buch kaufen, lesen. Wo kann man das Buch "De Groote Wielen" erwerben?
Antwort: Beim DrukWare Verlag in Norg, Niederlande. Die Daten des Buches sind:
Anton Verhagen und Dick Mol: De Groote Wielen: er was eens ... Wie woonden er in De Groote Wielen in de ijstijd?
Drukware Verlag, 192 Seiten, 34,45 Euro, ISBN 978 90 78707 06 6
Die Adresse des Verlages findet man auf der Internetseite http://www.drukware.nl
*
Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der unter anderem die Weblogs http://wissenschafts-news.blog.de und http://interview-weblog.blogspot.com betreibt
Montag, 23. März 2009
Querfeldein - ein langer Tag, ein neuer Weg

Querfeldein - ein langer Tag, ein neuer Weg
von Holger Ucher und Christoph Reichen
mit einem Vorwort von Uwe Schummer MdB
Thomas Koopmann ist ein aufstrebender Bundespolitiker, der sogar die Chance hätte, Kanzler zu werden – wären da nicht seine Kollegen und ein schwerwiegender Fehler aus seiner Vergangenheit, der nun droht, ihm das Genick zu brechen.
Thomas begibt sich verzweifelt auf die Suche nach der Wahrheit und muss leider feststellen, dass Freunde nicht immer das sind, was sie zu sein vorgeben, und dass Hilfe manchmal von unerwarteter Seite kommt.
Ein spannendes Buch, das auch den Privatmann Thomas Koopmann hinter dem Politiker beleuchtet und den Leser mahnt, bei allem, was man tut, das Menschliche nicht zu vergessen.
Genre: Life
152 Seiten
ISBN 978-3941139763
12,00 Euro
Telescope Verlag & Druck
http://www.telescope-verlag.de
Lesetipp: Querfeldein reiht sich im Super-Wahljahr 2009 nicht in die unzähligen Polit-Bücher eines Obama, Schmidt oder z.B. Steinmeier ein. Es beschreitet einen ganz neuen und eigenen Weg und ist kein Politik-Roman-Langweiler.
Samstag, 7. März 2009
Leseprobe über Höhlenlöwen bei "Google Buchsuche"

Wiesbaden (buch-welt) – Eine umfangreiche Leseprobe aus dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ (ISBN 3640272633) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist auf der Webseite „Google Buchsuche“ unter der Adresse http://books.google.de/books?id=yPFrISY-pZYC&printsec=frontcover&dq=H%C3%B6hlenl%C3%B6wen im Internet zu finden. Besonderer Clou: Wenn man im Inhaltsverzeichnis des in der gedruckten Version 332 Seiten umfassenden Taschenbuches auf ein Kapitel klickt, kann man das entsprechende Kapitel lesen.
Das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ enthält folgende Kapitel:
Dank
Seite 11
Vorwort
Seite 17

Der Mosbacher Löwe
Panthera leo fossils
Seite 19
Der Europäische
Höhlenlöwe
Panthera leo spelaea
Seite 53
Der Amerikanische
Höhlenlöwe
Panthera leo atrox
Seite 81
Der Beringia-Höhlenlöwe
oder
Ostsibirische Höhlenlöwe
Panthera leo vereshchagini
Seite 95
Höhlenlöwen in der Kunst
der Eiszeit
Seite 109
Löwen in der Kunst
zu geschichtlicher Zeit
Seite 127
Höhlenlöwe
und Säbelzahnkatze
in Literatur und Film
Seite 137
Löwenfunde in Deutschland
Seite 145
Löwenfunde in Österreich
Seite 190
Löwenfunde in der Schweiz
Seite 201
Eiszeitliche Raubkatzen
in Deutschland
Seite 205
Der Mosbacher Löwe
Seite 206
Der Europäische Höhlenlöwe
Seite 208
Der Europäische Jaguar
Seite 209
Die Säbelzahnkatze
Seite 211
Der Leopard
Seite 215
Der Schnee-Leopard
Seite 218
Der Gepard
Seite 220
Der Puma
Seite 222
Das Eiszeitalter
Seite 227
Löwen der Gegenwart
Seite 253
Der Autor
Seite 263
Literatur
Seite 265
Bildquellen
Seite 283
Fundstätten- und Ortsregister
Seite 287
Raubkatzenregister
Seite 300
Personenregister
Seite 305
Sachregister
Seite 31
*
Inhalt des Taschenbuches „Höhlenlöwen“:
Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem
ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher
Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische
Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
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Bestellungen des Taschenbuches „Höhlenlöwen“ bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html
Bestellungen des E-Books „Höhlenlöwen“ bei:
http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen
Samstag, 28. Februar 2009
Mosbacher Löwen und Höhlenlöwen

Wiesbaden (buch-welt) - Die größten Löwen Europas haben im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gelebt. Dabei handelt es sich um den so genannten Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich bezeichnet wurde. Dieser Löwe war von der Kopfspitze bis zum Schwanzende maximal 3,60 Meter lang. Davon entfielen ca. 2,40 Meter auf den Körper und die restlichen 1,20 Meter auf den langen Schwanz.
Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" (München) erschienen und in rund 100 Online-Buchshops - wie Amazon oder Libri erhältlich. Das Taschenbuch umfasst rund 330 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro. Bestellungen zum Beispiel bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html
Der riesige Mosbacher Löwe ist in Europa erstmals im Eiszeitalter vor ungefähr 700.000 Jahren nachweisbar. So alt ist ein Fund aus Isernia bei Molise in Italien. Zu den bekanntesten Fundorten des Mosbacher Löwen in Deutschland aus der Zeit vor etwa 600.000 Jahren gehören das erwähnte Mosbach im Stadtkreis Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg, wo auch der berühmte Heidelberg-Mensch entdeckt wurde.
Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren in Deutschland vor ca. 600.000 Jahren Europäische Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen (Säbelzahntiger). Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frühmenschen hüten, weil diese noch keine wirksamen Waffen - wie etwa Speere, Lanzen oder Pfeil und Bogen - besaßen. Sie wurden erst viel später erfunden. In Thüringen jagten vor rund einer Million Jahren sogar Pumas.
Besonders viele Reste des Mosbacher Löwen werden im Magazin des Naturhistorischen Museums Mainz aufbewahrt. Dabei handelt es sich vor allem um Kieferreste und Zähne. Im Urgeschichtlichen Museum von Mauer ist ein Oberschädel des Mosbacher Löwen zu bewundern. Der Mosbacher Löwe ist 1906 von dem Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847-1925) erstmals wissenschaftlich beschrieben worden. Reichenau war von 1910 bis 1913 der erste Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz.
Aus dem Mosbacher Löwen ist im Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, der nicht mehr die Größe seines Vorgängers erreichte, aber immer noch etwa ein Fünftel größer war als heute Löwen. Der Europäische Höhlenlöwe wurde 1910 von dem damals in Erlangen arbeitenden Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848) erstmals beschrieben. Ihm hatten dabei Funde aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz vorgelegen. In dieser Höhle wurden Reste von mehr als 25 Höhlenlöwen gefunden.
Besonders viele Reste von Europäischen Höhlenlöwen wurden in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen entdeckt. Im Taschenbuch "Höhlenlöwen" wird eine große Auswahl von Fundorten dieser Raubkatzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet. Daraus geht hervor, dass sich Höhlenlöwen bis in erstaunlich hochgelegene Höhlen wagten.
Das Taschenbuch "Höhlenlöwen" befasst sich in jeweils eigenen Kapiteln auch mit dem Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) und dem Ostsibirischen Höhlenlöwen oder Beringia-Löwen (Panthera leo vereshchagini). Der im Eíszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren in Nordamerika lebende Amerikanische Höhlenlöwe gilt mit ener Gesamtlänge von rund 3,70 Meter als der größte Löwe aller Zeiten! Er übertrumpfte den imposanten Mosbacher Löwen aus Europa und Deutschland noch um ca. Zentimeter.
Donnerstag, 26. Februar 2009
E-Books werden in Deutschland immer beliebter
In Deutschland wird schon heute fleißig elektronisch gelesen. Vor allem Männer im Westen greifen zu. Frauen warten noch auf mehr belletristische Titel. Der Osten ist allgemein noch zögerlich.
München (buch-welt) – Schon bevor die ersten Lesegeräte für E-Books in Deutschland auf dem Markt kommen, erfreuen sich elektronische Bücher großer Beliebtheit. So verzeichnete ciando, größter E-Book-Anbieter im deutschen Sprachraum, jüngst den millionsten Buch-Download. ciando vertreibt gut 30.000 Titel von 250 Verlagen über die eigene Website http://www.ciando.com sowie eine Vielzahl angeschlossener Buchhandlungen, Verlagsshops und Bibliotheken.
Vor allem Fachbücher und Ratgeber finden bisher ihre Leser vor dem Bildschirm; Belletristik steht eher im Hintergrund. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb der Anteil der männlichen Nutzer nach Angaben des Münchener Unternehmens zur Zeit bei knapp 75 % liegt. Wie die Studie „Lesen in Deutschland 2008“ der Stiftung Lesen belegt, bevorzugen Frauen eher Romane, Erzählungen und Gedichte.
Ferner unterscheidet sich die E-Book-Nutzung zwischen dem Osten und dem Westen der Republik: ciando verzeichnet eine gemessen an der Einwohnerzahl deutlich stärkere Nutzung der elektronischen Bücher im Westen. Bei physischen Büchern hat sich die Buchlektüre in den letzten Jahren laut Stiftung Lesen dagegen nahezu vollständig angeglichen.
Die nun bald startenden mobilen E-Book-Reader werden das aktuelle Feld verändern. Dr. Werner-Christian Guggemos, Geschäftsführer der ciando GmbH, ist sich sicher: „Jetzt geht’s richtig los. Die Nutzerzahlen wachsen stetig, mit den neuen Lesegeräten für E-Books wird nun auch die Belletristik deutlich mehr Fahrt aufnehmen. Damit wird der Anteil der weiblichen Nutzer schnell ansteigen. Unsere E-Books stehen bereit!“
Kontakt ciando:
ciando GmbH
Margarete Rathe
Theresienstr. 33
80333 München
089/28700637
margarete.rathe (at) ciando.com
München (buch-welt) – Schon bevor die ersten Lesegeräte für E-Books in Deutschland auf dem Markt kommen, erfreuen sich elektronische Bücher großer Beliebtheit. So verzeichnete ciando, größter E-Book-Anbieter im deutschen Sprachraum, jüngst den millionsten Buch-Download. ciando vertreibt gut 30.000 Titel von 250 Verlagen über die eigene Website http://www.ciando.com sowie eine Vielzahl angeschlossener Buchhandlungen, Verlagsshops und Bibliotheken.
Vor allem Fachbücher und Ratgeber finden bisher ihre Leser vor dem Bildschirm; Belletristik steht eher im Hintergrund. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb der Anteil der männlichen Nutzer nach Angaben des Münchener Unternehmens zur Zeit bei knapp 75 % liegt. Wie die Studie „Lesen in Deutschland 2008“ der Stiftung Lesen belegt, bevorzugen Frauen eher Romane, Erzählungen und Gedichte.
Ferner unterscheidet sich die E-Book-Nutzung zwischen dem Osten und dem Westen der Republik: ciando verzeichnet eine gemessen an der Einwohnerzahl deutlich stärkere Nutzung der elektronischen Bücher im Westen. Bei physischen Büchern hat sich die Buchlektüre in den letzten Jahren laut Stiftung Lesen dagegen nahezu vollständig angeglichen.
Die nun bald startenden mobilen E-Book-Reader werden das aktuelle Feld verändern. Dr. Werner-Christian Guggemos, Geschäftsführer der ciando GmbH, ist sich sicher: „Jetzt geht’s richtig los. Die Nutzerzahlen wachsen stetig, mit den neuen Lesegeräten für E-Books wird nun auch die Belletristik deutlich mehr Fahrt aufnehmen. Damit wird der Anteil der weiblichen Nutzer schnell ansteigen. Unsere E-Books stehen bereit!“
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80333 München
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Montag, 23. Februar 2009
E-Book über Höhlenlöwen
Wiesbaden (buch-welt) - Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
Bestellung des E-Books bei:
http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen
Mittwoch, 18. Februar 2009
Leseproben aus "Rekorde der Urmenschen"
Wiesbaden (buch-welt) – Leseproben aus dem Taschenbuch „Rekorde der Urmenschen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst kann man dank der „Google Buchsuche“ mit der Adresse http://books.google.de im Internet lesen. Dieses Taschenbuch informiert in Wort und Bild über Erfindungen, Kunst und Religion der Vormenschen, Frühmenschen, Altmenschen und frühen Jetztmenschen. Die Leseproben sind unter der Adresse http://books.google.de/books?id=4aHXe7z8dTcC&pg=PA11&lpg=PP1&dq=Rekorde+der+Urmenschen&output=html zu finden.
Aus dem Inhalt:
Wann, wo und wie lebten die ersten Vormenschen, Frühmenschen, Altmenschen und Jetztmenschen? Wie sahen sie aus, wie groß wurden sie, an welchen Krankheiten litten sie, welche Kleidung und welchen Schmuck trugen sie, wie haben sie gewohnt, was haben sie gegessen und getrunken, und was haben sie geglaubt?
Auf alle diese und viele andere Fragen soll das Taschenbuch "Rekorde der Urmenschen" eine Antwort geben. Es schildert die Entwicklung von noch affenähnlichen Vormenschen bis zu vernunftbegabten Jetztmenschen jener Art, zu der auch wir gehören.
Die ersten Behausungen des Menschen werden ebenso behandelt wie die frühesten Siedlungen, Befestigungsanlagen, Seeufersiedlungen, Tempel, Möbel, Kleidungs- und Schmuckstücke, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Musikinstrumente und Kunstwerke. Außerdem erfährt man viel über die Krankheiten und Verletzungen unserer frühen Vorfahren, die ersten Operationen und die Medizinmänner der Steinzeit.
Weitere Themen sind die Tiere, die von Menschen gejagt wurden, die Anfänge der Religion mit den ersten Bestattungen, Kannibalismus und Menschenopfern, die frühesten Tauschgeschäfte, Boote, Wagen, Straßen, Reittiere, der Beginn von Ackerbau und Viehzucht sowie Töpferei, die früheste Nutzung von Metallen und die erste Schrift.
Das Wissen über diese "Rekorde der Urmenschen" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, dass sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für das vorliegende Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft.
Jeder der erwähnten "Rekorde der Urmenschen" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Menschen und den Erfindungen unserer Vorfahren steht nicht still. Was heute gilt, kann morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes.
Die Texte des Taschenbuches "Rekorde der Urmenschen" stammen aus dem Werk "Rekorde der Urzeit" (1992) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter Rechtschreibung. Daraus entstanden 2008 zwei Bände: Bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen "Rekorde der Urzeit" (Landschaften, Pflanzen, Tiere) und "Rekorde der Urmenschen".
Bestellungen des Taschenbuches „Rekorde der Urmenschen“ beim Buchgroßhändler „Libri“:
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urmenschen
Montag, 16. Februar 2009
Interview mit Autor Dick Mol über sein Säbelzahnkatzen-Buch

Modell der Säbelzahnkatze Homotherium von Remie Bakker und Dick Mol
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Interview mit Dick Mol, international bekannter Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter und einer der vier Autoren der Buches „The Saber-Toothed Cat“ (Englisch) und „De Sabeltandtijger“ (Niederländisch) aus Hoofddorp (Niederlande)

Dick Mol mit Schädel eines Steppenwisents aus der Nordsee
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Frage: Von Dick Mol, Wilrie van Logchem, Kees van Hooijdonk und Remie Bakker ist kürzlich ein reich bebilderter Prachtband über Säbelzahnkatzen in englischer und in niederländischer Sprache erschienen, der das Beste zu diesem Thema darstellt. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Buch über diese Raubkatzen zu schreiben und zu veröffentlichen?
Antwort: Vom Nordseeboden zwischen England und den Niederlanden wurde im März 2001 ein Unterkieferast einer Säbelzahnkatze von einem Fischkutter ans Tageslicht geholt. Dieser Fund brachte viel Neues über die Verbreitung und das Vorkommen von Säbelzahnkatzen im Eiszeitalter (Pleistozän) von Nordwest-Europa. Der Fund wurde wissenschaftlich publiziert im „Journal of Vertebrate Paleontology“ (2003) in den USA. Wir hatten aber sehr viele Daten über diesen Neufund, die wir gerne auch Laien mitteilen wollten. Auch hatten wir sehr viele professionelle Aufnahmen von unseren Nordsee-Expeditionen und dazu kommt natürlich, dass eiszeitliche Großkatzen immer große Anziehungskraft besitzen, ebenso wie das Wollhaar-Mammut, so dass es relativ einfach war, einen Verlag zu finden. Zuerst erschien in Dezember 2007 die niederländische Ausgabe sehr reich illustriert und ein halbes Jahr später die englische Version des Buches. Es handelt sich bei diesem Nordsee-Fund um das späteste Vorkommen der Säbelzahnkatze Homotherium latidens im Eiszeitalter. Eine Altersdatierung mit der Radiocarbon-Methode ergab ein Alter von „nur“ 28.000 Jahren. Somit wurde die Zeit des Vorkommen der Säbelzahnkatze Homotherium in Europa um rund 270.000 Jahre verlängert!

Prachtband „The Saber-Toothed Cat“ über Säbelzahnkatzen
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Frage: Warum ist dieses etwa 28.000 Jahre alte Fossil für Europa eine große Sensation?
Antwort: Die Fachwelt war davon überzeugt, dass die kleine Säbelzahnkatze Homotherium latidens vor etwa 300.000 Jahren in Europa und Asien ausgestorben ist. Die Atersdatierung der Universität Utrecht hat aber gezeigt, dass diese relativ seltene Großkatze bis ins späte Eiszeitalter in Nordwest-Europa – und damit auch in Eurasien – noch vorkam. In England glaubte man sogar, dass diese Säbelzahnkatze schon vor 500.000 Jahren ausgestorben sei.
Säugetierreste aus dem frühen und mittleren Eiszeitalter vom Nordseeboden sind immer sehr stark versteinert und können durch ihre Mineralisierung und Form sehr gut eingestuft werden. Der Unterkiefer samt Bezahnung von Homotherium war überhaupt nicht versteinert, deswegen haben wir eigentlich sofort feststellen können, dass wir es mit einem geologisch sehr „jungen“ Fund von dieser ausgestorbenen Tierart zu tun haben.
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Dick Mol und Kapitän Maarten de Waal, mit dessen Fischkutter "GO33", öfter Nordsee-Expeditionen durchgeführt wurden
Frage: Die Nordsee war im Eiszeitalter (ca. 2,6 Millionen Jahre bis etwa 11.700 Jahre) zeitweise Festland. Wie weit reichte dieses „Nordseeland“ maximal nach Norden?
Antwort: Die Nordsee ist kein tiefes Meer. Grosse Teile lagen trocken und gehörten im späten Eiszeitalter zur Mammutsteppe, einem trockenen Grasland. Es war kalt und es gab sehr wenig Bäume. Diese Mammutsteppe erstreckte sich von England im Westen über die Nordsee-Tiefebene, Deutschland, Polen, Russland, die trocken gefallene Beringstraße und Teile des Arktischen Ozeans nach Norden bis zu Nordamerika.

Karte der Paläo-Geografie von Nordwest-Europa zur Zeit der Säbelzahnkatze Homotherium latidens im späten Eiszeitzalter
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Frage: Welche Tiere waren Zeitgenossen der vor rund 28.000 Jahren auf dem „Nordseeland“ lebenden Säbelzahnkatze?
Antwort: Die Zeitgenossen gehören zur so sogenannten Mammutfauna. Dazu zählten Großsäuger wie Wollhaar-Mammute, Wollhaar-Nashörner, Wildpferde, Steppenwisente, Riesenhirsche, Rentiere, Moschusochsen, Hyänen, Höhlenlöwen sowie viele andere große und kleine Tiere.
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Frage: Im August 2008 ging einem niederländischen Fischkutter in der Nordsee ein weiterer Rest einer Säbelzahnkatze ins Netz. Was ist das Besondere an diesem mehr als 850.000 Jahre alten Fund?
Antwort: Der Kutter „TX1“ hat vom Meeresboden vor der Küste Ost-Englands einen fragmentarisch erhaltenen Oberarmknochen von einer Säbelzahnkatze zu Tage gefördert. Der Fund war schwarz gefärbt und sehr stark versteinert. Es stammt aus Flussablagerungen des frühen Eiszeitalters. Das wissen wir, weil ein Besatzungsmitglied des Kutters „TX1“ die genauen Koordinaten des Fundorts notiert hat und wir die Geologie dieses Teils der Nordsee sehr gut kennen. Dieses Fragment haben wir in der Forschungsstation für Quartärpaläontologie des Forschungsinstitutes Senckenberg in Weimar mit Funden der Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens von einer bekannten Fundstelle in Thüringen verglichen. Dort konnten wir feststellen, dass der Fund von der großen Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens aus dem frühen Eiszeitalter stammt.
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Frage: Welche Tiere waren Zeitgenossen dieser vor mehr als 850.000 Jahren im „Nordseeland“ lebenden Säbelzahnkatze?
Antwort: Das Klima war im frühen Eiszeitalter wärmer und feuchter. Die ersten Mammute, das so genannte Südliche Mammut mit einer Schulterhöhe von über 4 Metern und nicht an die Kälte angepasst wie das Wolhaar-Mammut, Ur-Elefanten (Mastodonten), die in Europa und Asien im frühen Eiszeitalter ausgestorben sind, sehr große Wildpferde, große Hirscharten wie der Breitstirnelch und verschiedene Riesenhirscharten waren Mitglieder dieser an Savannen angepassten Tierwelt. Sehr selten waren um diese Zeit ungewöhnlich große Flusspferde, die in Flüssen gelebt haben.
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Frage: Wer hat als Erster erkannt, dass es sich bei den Funden von 2001 und 2008 aus der Nordsee um Säbelzahnkatzen handelte?
Antwort: Die kleine Säbelzahnkatze Homotherium latidens wurde von meinem Freund Klaas Post aus Urk (Niederlande) erworben und vorläufig bestimmt. Wir hatten aber Probleme mit der Bestimmung, weil der Kiefer nicht versteinert war und er nicht mit der Lehrmeinung übereinstimmte, dass Homotherium sehr alt sein muss. Erst im Naturhistorischen Museum Rotterdam, wo Klaas und ich als ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind, haben wir zusammen mit Professor Jelle Reumer, dem Direktor des Museums, feststellen können, dass wir es tatsächlich mit Homotherium latidens zu tun haben. Den Fund von 2008 habe ich selbst als große Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens bestimmen können. Zusammen mit dem Großkatzenspezialisten Wilrie van Logchem aus Culemborg (Niederlande) habe ich den Fund in Weimar untersucht und beschrieben. Unsere kurze Publikation wurde schon Ende Dezember 2008 gedruckt in der Zeitschrift „Cranium“ der Arbeitsgruppe Pleistozäne Säugetiere (WPZ).
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Frage: In Ihren herrlichen Büchern stellen Sie die bekanntesten Gattungen der Säbelzahnkatzen in Wort und Bild vor. Welche Gattung war am größten?
Antwort: In Eurasien war wohl Homotherium crenatidens die größte Säbelzahnkatze. Vor allem die Beine dieses Tieres waren sehr lang und kräftig. Das haben wir auch feststellen können, als wir das Oberarmknochen-Fragment von 2008 aus der Nordsee verglichen haben mit anderen Funden von Raubkatzen, die in der Literatur beschrieben worden sind. Professor Helmut Hemmer aus Mainz, einer der besten Kenner fossiler Großkatzen in Europa, schätzt, dass ein erwachsenes Tier der Gattung Homotherium wohl 400 Kilogramm schwer sein könnte.
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Frage: Säbelzahnkatzen werden in der Literatur sehr unterschiedlich beschrieben. Einerseits heißt es, sie seien Aasfresser gewesen, andererseits liest man oft, sie hätten sich als Jäger betätigt. Welche Auffassung vertreten Sie?
Antwort: Ich vertrete die Auffassung, dass die Säbelzahnkatze Homotherium sich auch als Jäger betätigt hat. In unserem Buch beschreiben wir, dass auch die Möglichkeit besteht, dass Homotherium in kleinen Gruppen von vielleicht drei bis vier Individuen gejagt hat. Im Buch sind etliche Zeichnungen von Remie Bakker aus Rotterdam abgebildet, die zeigen, wie eine kleine Gruppe von Homotherium ein junges Mammut jagt.
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Frage: Säbelzahnkatzen werden teilweise auch als Säbelzahntiger bezeichnet. Hatten diese Raubkatze irgendwelche Gemeinsamkeiten mit Tigern?
Antwort: Die Säbelzahnkatzen sind schon vor Millionen Jahren entstanden und stehen im Stammbaum weit entfernt von den Tigern, die relativ spät entstanden sind.
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Frage: Warum findet man nur sehr selten Zähne oder Knochen von Säbelzahnkatzen?
Antwort: Die Säbelzahnkatzen standen natürlich an der Spitze der Nahrungskette. Sie waren also keine allgemeine Erscheinung. Die Chance, dass Űberreste von ihnen gefunden werden, ist sehr klein. Dafür müssen die richtigen Bedingungen vorhanden sein. Aber es gibt einige Fundstellen, wo man sehr schöne und interessante Entdeckungen von Homotherium gelungen sind wie zum Beispiel in Senèze in der Auvergne in Frankreich.
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Frage: In welchen Museen kann man wichtige Funde von Säbelzahnkatzen bewundern?
Antwort: Der Unterkiefer der kleinen Säbelzahnkatze Homotherium latidens von 2001 aus dem späten Eiszeitalter befindet sich in der Sammlung des Naturhistorischen Museums in Rotterdam und ist dort ausgestellt. Der Fund der großen Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens aus der Nordsee von 2008 befindet sich in der Privatsammlung von Bert Schagen auf der Insel Texel. Auch in England gibt es sehr schöne Fundstücke. Komplette Skelette von Homotherium sind ausgegraben worden an der klassischen Fundstelle Senèze in der Auvergne (Frankreich) und befinden sich in Basel (Schweiz) und Lyon (Frankreich). Auch in Deutschland gibt es sehr wichtige Funde die sich unter anderem in Weimar, Mauer bei Heidelberg und Stuttgart befinden. Die umfangreichen Funde in Weimar sind nicht ausgestellt. Dafür sind diese sehr ausführlich von Professor Hemmer aus Mainz beschrieben und in einer Monografie publiziert. Die Skelette aus der Auvergne sind aber die besten, weil sie so komplett sind.
Eiszeitliche Säbelzahnkatzen sind vor allem in Rancho La Brea mitten im Stadtgebiet von Los Angeles in Kalifornien (USA) entdeckt worden. Diese gehören aber zur Gattung Smilodon. Diese Tiere waren sehr groß und haben bis zum Ende des Eiszeitalters existiert. Von der Art Smilodon fatalis gibt es Tausende von Funden, darunter sogar komplette Skelette. Einige sind ausgestellt im Museum „Rancho La Brea, Museum of the Tar-Pits“ in Los Angeles. Neben dem Mammut sind die Säbelzahnkatzen von Rancho La Brea wohl die bekanntesten Großsäuger des Eiszeitalters in Nordamerika, denken Sie nur an die Zeichentrickfilme „Ice-Age I“ und „Ice-Age II“.
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Frage: In Ihren beiden Büchern über Säbelzahnkatzen ist ein naturgetreues Modell der löwengroßen Säbelzahnkatze Homotherium zu bewundern, die auch in Deutschland, Österreich und anderen Ländern in Europa nachgewiesen ist. Wer hat dieses sehenswerte Modell geschaffen?
Antwort: Seit Jahren arbeite ich mit den Bildhauer Remie Bakker aus Rotterdam zusammen. Er versteht die Säugetierpaläontologie sehr gut. Őfters war er mit mir unterwegs in Sibirien, auf der Nordsee und im Klondike (Kanada) auf der Suche nach Űberresten eiszeitlicher Säugetiere und immer waren wir erfolgreich. Mit ihm habe ich vor einigen Jahren ein naturgetreues Modell eines Wollhaar-Mammuts hergestellt, das sehr gut gelungen ist. Auf der Weltausstellung „EXPO 2005“ in Japan hatten wir für unser Modell über 6 Millionen Besucher innerhalb von 6 Monaten. Mit Remie haben wir das Modell der Säbelzahnkatze Homotherium latidens aus dem späten Eiszeitalter nach unsere Ideen gebaut und es ist meines Ermessens ebenfalls sehr gut gelungen. Wir sehen diese Säbelzahnkatze auch angepasst an die kalte und trockene Mammutsteppe. Im Rotterdamer Museum haben wir eine kleine Ausstellung gemacht über die spektakulären Nordsee-Funde.
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Frage: Sie genießen weltweit einen sehr guten Ruf als Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter. Für welche Tierarten interessieren Sie sich besonders?
Antwort: Eigentlich interessiere ich mich für die gesamte Fauna des Eiszeitalters, also sowohl für die Groß- als auch für die Kleinsäuger. Aber es gibt einige Tiere die ich am liebsten studiere wie die Flusspferde und natürlich die Rüsseltiere wie Mammuts, Mastodonten (Ur-Elefanten) und Elefanten.
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Frage: Wo kann man Ihre schönen Bücher über Säbelzahnkatzen kaufen?
Antwort: Sowohl die Englische Ausgabe („The Saber-Toothed Cat“) als auch die Niederländische Ausgabe („De Sabeltand Tijger“) sind erhältlich beim Verlag:
Uitgeverij DrukWare, Geert Jan Engelmoer, Batinge 3, NL-9331 KS Norg, Niederlande.
Telefon: +31 (0) 59 26 13 537
Mobil: +31 (0) 6 52 13 80 72
Bestellungen im Internet unter:
http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=en (Englisch)
http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=nl (Niederländisch)
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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der das Weblog http://wissenschafts-news.blog.de betreibt
Montag, 9. Februar 2009
Taschenbuch "Der Ur-Rhein" in vielen Internet-Shops erhältlich
Wiesbaden (buch-welt) – Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist in zahlreichen Online-Buchshops erhältlich. Es schildert die Entstehung des Ur-Rheins und die exotische Tierwelt an seinem Ufer, zu der unter anderem Rüsseltiere, krallenfüßige Huftiere, Säbelzahnkatzen (Säbelzahntiger), Bärenhunde und Menschenaffen gehörten. Das Taschenbuch ist Heiner Roos (geb. 1934), dem „geistigen Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim, und dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Der Förderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim hat mit zahlreichen Abbildungen zum Gelingen des Taschenbuches beigetragen.
buecher.de
http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Der-Ur-Rhein/Probst-Ernst/products_products/shop/prod_id/25855116/
Buch24.de
http://www.buch24.de/1007-0/shopdirekt.cgi?isbn=3640248015
Otto
http://www.otto.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Otto-OttoDe-Site/de_DE/-/EUR/OV_Media-ViewQuickSearch;sid=0O7TWv8lyZjRW7ap8dm5M5MvdrZfk5hgumJK1S5F9K6cMObiRVigQGG59K6cMOhypXLplwgv?ls=0&commit=true&fh_search=3640248015&fh_search_initial=3640248015&isISBNEAN=true
Amazon
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3640248015/ref=nosim/netbutler0f
Thalia.de
http://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/EAN9783640248018/?zanpid=1204753336306240512
lion.cc
http://www.lion.cc/shop/home/rubrikartikel/ISBN3640248015/?zanpid=1204753459186764800
Libri.de
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html
Lesen.de
http://lesen.de/home/detail/-/isbn/3640248015/iampartner/f05#
jpc.de
http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/iampartner/d19/isbn/3640248015
buch.de
http://www.buch.de/shop/home/rubrikartikel/EAN9783640248018/?zanpid=1204757007580531713
booklooker.de
http://www.booklooker.de/app/detail.php?pid=3290182&bookID=480045314
bol.de
http://www.bol.de/shop/home/rubrikartikel/EAN9783640248018/?zanpid=1204757261449421824
alphamusic.de
http://www.alphamusic.de/shop/home/rubrikartikel/ID16769395.html?zanpid=1204757395876613120
azur.be
http://www.azur.be/nl/catalog/detail/Duitse%2Bboeken/1667245/titel/titel/Der%2BUr-Rhein%2B%2528Probst%252C%2BErnst%2529/ean/9783640248018
Amazon
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/detail/offer-listing/-/3640248015/all
buch.ch
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http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Der-Ur-Rhein/Probst-Ernst/products_products/shop/prod_id/25855116/
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http://www.buch24.de/1007-0/shopdirekt.cgi?isbn=3640248015
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http://www.otto.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Otto-OttoDe-Site/de_DE/-/EUR/OV_Media-ViewQuickSearch;sid=0O7TWv8lyZjRW7ap8dm5M5MvdrZfk5hgumJK1S5F9K6cMObiRVigQGG59K6cMOhypXLplwgv?ls=0&commit=true&fh_search=3640248015&fh_search_initial=3640248015&isISBNEAN=true
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Freitag, 6. Februar 2009
Wikipedia: Jeder kann ein persönliches Lexikon drucken lassen
Wiesbaden (buch-welt) – Jeder User bzw. jede Userin kann mit wenigen Mausklicks ein Lexikon mit Begriffen, die für ihn persönlich interessant sind, produzieren und entweder als Buch drucken lassen oder als PDF-Datei auf seine Festplatte herunterladen. Möglich ist dies seit einiger Zeit auf der Webseite des beliebten und bekannten Online-Lexikons „Wikipedia“ http://wikipedia.org
Die Herstellung eines solchen persönlichen Lexikons ist kinderleicht. Man wählt als erstes irgendeinen Lexikoneintrag und klickt dann auf der linken Seite auf den Begriff „Buch erstellen“. Danach kann man weitere Lexikoneinträge hinzufügen, deren Reihenfolge ändern oder einzelne Seiten wieder löschen.
Wenn man alle gewünschten Lexikoneinträge gefunden und geordnet hat, kann man dem Lexikon einen Titel und einen Untertitel geben. Besonders erfreulich ist, dass der User bzw. die Userin seinen Namen als Herausgeber oder Herausgeberin eintragen kann. Auf diese Weise erhält man ein sehr persönliches Lexikon.
Von dem Lexikon kann man x-beliebig viele Exemplare – ab einem Stück! – zu einem erstaunlich niedrigen Preis drucken lassen. Es ist sogar möglich, dieses Lexikon bei „Wikipedia“ abzuspeichern. Unter der Internetadresse http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Buchfunktion werden Fragen über dieses interessante Lexikon beantwortet.
Für Menschen mit Phantasie eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, persönliche Lexika zu produzieren. Ein Wissenschaftler, ein Museum oder eine Universität können zum Beispiel ein Lexikon zu ihrem Fachgebiet herstellen. „Wikipedia“ und http://www.pediapress.com machen es möglich!
Mittwoch, 21. Januar 2009
Landschaftsgeschichte Norddeutschlands

Karl-Ernst Behre
Landschaftsgeschichte
Norddeutschlands
Umwelt und Siedlung
von der Steinzeit bis zur Gegenwart
Wachholtz Verlag
21 x 28 cm, 308 S., 250 Abb., geb.
ISBN 978-3-529-02499-3
29,90 Euro
Wie hat sich die Entwicklung Norddeutschlands von den ursprünglichen Naturräumen zur heutigen Kulturlandschaft abgespielt? Dazu liegt mit diesem Buch erstmals eine historische Gesamtschau der norddeutschen Landschaftsgeschichte vor. Eingehend werden die Siedlungsgeschichte und die damit verbundenen Umweltveränderungen, die unsere Landschaft in den letzten Jahrtausenden irreversibel umgestaltet haben, auf rund 300 Seiten fundiert und kritisch geschildert.
Der Band ist eine Art ökologische Siedlungsgeschichte und beschreibt die Entwicklung der Nord- und Ostseeküste sowie des Flachlandes von der Ems bis an die Oder. Einen Schwerpunkt bildet die Geschichte der Nordsee mit den Küstenveränderungen der letzten 10.000 Jahre und der Herausbildung der Marschen. Im Binnenland sind es die weiten Moränengebiete und die großen Moore, die der Mensch völlig umgestaltet hat. Vegetations- und Umweltgeschichte nehmen in diesem Buch einen breiten Raum ein.
Die Texte sind kompakt und gut verständlich abgefasst. Zahlreiche farbige Bilder, Karten und Grafiken mit Erläuterungen ergänzen und vertiefen die Inhalte. Somit spricht das Buch neben Studenten und Lehrenden aller geowissenschaftlichen Disziplinen, der Archäologie und der Umweltwissenschaften auch den historisch interessierten Laien an. Die neuen Forschungen des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung und anderer Institute sind in diese Publikation eingeflossen.
Klappentext:
Vielfältig ist Norddeutschland: Nordsee, Ostsee und das weite Hinterland der Alt- und Jungmoränengebiete von der Ems bis an die Oder bilden ganz unterschiedliche Natur- und Lebensräume. Wie sie entstanden sind und was der Mensch in den vergangenen Jahrtausenden aus ihnen gemacht hat, schildert dieser Band.
Mit der Einführung von Ackerbau und Viehhaltung in der Jungsteinzeit begann die Entwicklung der Kulturlandschaft, die in der Folgezeit zu immer stärkeren Umweltveränderungen führte. Seit dem Mittelalter wurden dann große Landschaftsteile buchstäblich ausgeplündert.
Die Marschen wurden besiedelt und bedeicht, die Moore kultiviert und die Waldverwüstung auf den Altmoränen führte zu riesigen Heideflächen, während die besseren Jungmoränenböden vielfach zur Beackerung genutzt wurden. Beschrieben werden neben der Landwirtschaft auch die frühen Industrien, die die Landschaft mit geprägt haben.
Das Buch ist von sachkundiger Hand in einem kompakten und informativen Text geschrieben und mit zahlreichen farbigen Abbildungen illustriert. Dabei sind die neuesten Forschungsergebnisse berücksichtigt. Wer als interessierter Laie, Student oder Lehrender Fragen zur Geschichte der Natur- und Kulturlandschaft hat, findet die Antworten dazu in diesem Buch.

Der Autor
Prof. Dr. Karl-Ernst Behre ist von Haus aus Geobotaniker. Seine vielfältigen Arbeitsgebiete sind historisch ausgerichtet. Neben der Vegetations- und Umweltgeschichte hat er sich intensiv mit Küstengeologie und Meeresspiegelschwankungen befasst, hinzu kommen Archäobotanik und Siedlungsgeschichte. Seit 1962 arbeitet er am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, dessen Leiter er von 1991 bis 2000 war und wo er noch weiter tätig ist. Dieses weithin angesehene Institut erforscht die Entwicklung des Nordseeküstengebietes und die damit zusammenhängende Besiedlung der Marschen, aber auch die Siedlungsgeschichte der nordwestdeutschen Geest- und Moorgebiete.
Seine akademische Laufbahn führte Prof. Dr. Behre 1969 zur Habilitation an der Universität Göttingen, wo er 1975 apl. Professor für Botanik wurde. 1994 erhielt er einen Ruf auf eine Teilprofessur für Geowissenschaften an der Freien Universität Amsterdam, den er nebenamtlich wahrnahm. Der Autor ist weiterhin Mitglied in zahlreichen Gremien und Herausgabeausschüssen wissenschaftlicher Zeitschriften. Er publizierte mehr als 250 Veröffentlichungen, darunter mehrere Bücher. In Schleswig-Holstein wurde er besonders bekannt durch seine Bände über die Pflanzenreste der Ausgrabung Haithabu und der Wurt Elisenhof in Eiderstedt.
Details zum Lebenslauf sowie ein vollständiges Schriftenverzeichnis können im Internet unter http://www.nihk.de (unter Personal) eingesehen werden.
Für weitere Informationen oder Rezensionsexplare zu diesem Buchprojekt wenden Sie sich bitte an:
Henner Wachholtz
Wachholtz Verlag GmbH
Rungestr. 4
24537 Neumünster
Tel.: 04321 25093 93
E-Mail: h.wachholtz (at) wachholtz.de
internet: http://www.wachholtz.de
Prof. Dr. Karl-Ernst Behre
Inst. f. Hist. Küstenforschung
Viktoriastr. 26/28
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 915145
E-Mail: behre (at) nihk.de
Montag, 19. Januar 2009
Die Meisterdiebe von Nürnberg
Video: "Buchvorstellung: Die Meisterdiebe von Nürnberg" von "marktspiegel" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=GxeTWGntZmw
Beschreibung des Videoclips:
Myrtis Gasse vom Thalia-Buchhaus Campe in Nürnberg empfiehlt den Roman von Jan Beinßen: Die Meisterdiebe von Nürnberg
Kurzbeschreibung
Drei Mordfälle hat Hobby-Ermittler Paul Flemming nun schon aufgeklärt, doch dieses Mal wird es brenzlig für den Fotografen. Ein totes Model liegt in den Kerkern des Alten Rathauses. Der Hauptverdächtige der Polizei: Paul selbst. Während ganz Nürnberg einer sensationellen Ausstellung entgegenfiebert, zieht sich die Schlinge um Pauls Hals enger. Mit Hilfe seiner Freunde versucht er, die Vorwürfe gegen ihn zu entkräften und den wahren Täter zu entlarven. Seine Nachforschungen führen ihn in die Kreise fanatischer Kunstsammler und skrupelloser Geschäftemacher. Doch noch immer fehlt ihm die entscheidende Erinnerung an die Mordnacht.
Über den Autor
Jan Beinßen, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet seit 1993 als Journalist im Raum Nürnberg. Paul Flemming hat für ars vivendi bereits die Kriminalfälle Dürers Mätresse (2005), Sieben Zentimeter (2006) und Hausers Bruder (2007) gelöst...
Der Ur-Rhein
Wiesbaden (buch-welt) - Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären. Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Heiner Roos (*1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), der sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht hat. Zum Gelingen des Taschenbuches haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Ausgezeichnetes Druckportal: Europadruck.com
Utting am Ammersee (buch-welt) - Dass auch in krisengeschüttelten Branchen - wie der Druckindustrie - Wachstum durchaus möglich ist, stellt einmal mehr das Druckportal Europadruck.com mit seiner Bilanz des Jahres 2008 eindrucksvoll unter Beweis. Das inhabergeführte, oberbayerische Unternehmen erreichte zum achten Mal in Folge ein Rekordjahresergebnis. Im Jahr 2008 generierte man - nach eigenen Angaben - ca. 9.000 Druckanfragen und Druckaufträge für das europaweite Netzwerk der angeschlossenen Druckereien. Dies entspricht einem Wachstum von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei einem Auftragsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe.
Darüber hinaus, erhielt das in seinem Marktsegment der grafischen Industrie führende E-Business-Portal, mehrere Auszeichnungen auf nationaler Ebene wie etwa vom „Mittelstandsprogramm 2008“, dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“, oder auch die Nominierung für den „Small Business Excellence Award“, der Firma DELL Computer.

„Bei allem Erfolg, gibt es keinen Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen“, so der Inhaber von Europadruck.com, Klaus Wenderoth (Foto). „Die Wirtschaft deckt zunehmend ihren Bedarf an Drucksachen aller Art über das Internet. Anderseits entdecken immer mehr leistungsorientierte und vorausschauende Druckereien unser Druckportal als äußerst effizienten Vertriebskanal um neue Kunden und Druckaufträge zu gewinnen“.
Zum Jahresanfang wurde jetzt „der Marktplatz für Printmedien“ - http://www.europadruck.com - einem umfangreichen Relaunch unterzogen. Zahlreiche neue Funktionen sowie ein überarbeitetes Design machen es nunmehr sowohl den Auftraggebern als auch den Druckereien noch leichter, zueinander zu finden, eben ganz nach dem Slogan von Europadruck.com: „Schnell, effizient und clever“
EuropaDruck.com, Inhaber Klaus Wenderoth
Ernst-Wolf-Strasse 5a, 86919 Utting a. A.
Telefon (08806) 957 277, Fax (08806) 957 278
E-Mail: info@europadruck.com,
Internet: http://www.europadruck.com
Blog: http://blog.europadruck.com
Darüber hinaus, erhielt das in seinem Marktsegment der grafischen Industrie führende E-Business-Portal, mehrere Auszeichnungen auf nationaler Ebene wie etwa vom „Mittelstandsprogramm 2008“, dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“, oder auch die Nominierung für den „Small Business Excellence Award“, der Firma DELL Computer.

„Bei allem Erfolg, gibt es keinen Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen“, so der Inhaber von Europadruck.com, Klaus Wenderoth (Foto). „Die Wirtschaft deckt zunehmend ihren Bedarf an Drucksachen aller Art über das Internet. Anderseits entdecken immer mehr leistungsorientierte und vorausschauende Druckereien unser Druckportal als äußerst effizienten Vertriebskanal um neue Kunden und Druckaufträge zu gewinnen“.
Zum Jahresanfang wurde jetzt „der Marktplatz für Printmedien“ - http://www.europadruck.com - einem umfangreichen Relaunch unterzogen. Zahlreiche neue Funktionen sowie ein überarbeitetes Design machen es nunmehr sowohl den Auftraggebern als auch den Druckereien noch leichter, zueinander zu finden, eben ganz nach dem Slogan von Europadruck.com: „Schnell, effizient und clever“
EuropaDruck.com, Inhaber Klaus Wenderoth
Ernst-Wolf-Strasse 5a, 86919 Utting a. A.
Telefon (08806) 957 277, Fax (08806) 957 278
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Internet: http://www.europadruck.com
Blog: http://blog.europadruck.com
Montag, 12. Januar 2009
Videoclips von "VolksLesen.tv"
Videoclip http://www.youtube.com/watch?v=t6oTUTCUopI bei Youtube
Wieder Individualisten. Aber sie haben ein gemeinsames Thema. Alle Lesungen haben mit ihren Berufen zu tun.
Uwe Hartig ist Kriminaloberkommissar und Autor. Seine Erlebnisse bei der Verbrechensbekämpfung liefern immer wieder Material für sein Schreiben. Er liest „Berliner Fenstersturz“ – eine wahre Geschichte um Leben und Tod und Gewissenskonflikte im Dienst.
Annerose Scheel, Arzthelferin, hat eine Geschichte über die Rente geschrieben. „Das Abschiedsgeschenk“ handelt von den Hoffnungen an das Rentnerdasein – Zeit zu haben, zu malen. Und sie erzählt, was aus diesen Hoffnungen werden kann.
Hedwig Sandmann, Lehrerin, liest aus „Das Muschelessen“ von Birgit Vanderbeke. Sie handelt von einer Lehrerin, die gemeinsam mit Sohn und Tochter beim Abendessen auf ihren Mann wartet. Dieser verspätet sich, und so lassen sie das von einem dominierenden Vater geprägte Familienleben und ihre bürgerlich-kleinkarierten Verhältnisse Revue passieren. Je mehr sich die Ankunft des Vaters verzögert, desto unheimlicher und bedrohlicher wird die Stimmung.
Ulli Kasiske, Wirt und Vorsitzender der „Initiative für Genuss“ liest aus „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk. Die „Initiative für Genuss“ kämpft gegen das „Nichtraucherschutzgesetz“ und fordert Wahlfreiheit für Gäste und Wirte sowie eine Kennzeichnungspflicht als Raucher- oder Nichtraucherlokal. Heinz Strunk beschreibt das Rauchen in seiner schlimmsten Form.
"VolksLesen.tv" mit der Internetadresse http://volkslesen.tv ist eine Webseite für Menschen, die Bücher lieben. Sie lesen vor der Kamera kurze Ausschnitte aus den Büchern, die ihnen wertvoll sind. So erhält man einen Eindruck des Textes, des Klangs der Worte. Gleichzeitig sieht man denjenigen, der das Buch empfiehlt. Jede Woche stellt "VolksLesen.tv" vier neue Lesungen vor, die thematisch zusammenhängen.
Freitag, 26. Dezember 2008
Nach Albanien
Albanien hat schon alles hinter sich: Zusammenbruch der Industrie, des Finanzsystems und der Märkte. Jörg Dauschers kleines Buch „Nach Albanien“ berichtet vom Leben nach der Krise.
Mit viel Sympathie für Land und Leute schildert Dauscher den Alltag in einem nordalbanischem Dorf. Improvisation, Subsistenzwirtschaft und Knappheit bestimmen das Alltagsleben.
Dauscher beleuchtet sowohl die schwierigen als auch die reizvollen Seiten eines postindustriellen Zustandes. Dabei ergeben einzelne kurzen Szenen, Beobachtungen und Reflexionen einen poetischen Bilderbogen eines Landes im Umbruch.
Vor zwei Jahren war Dauscher bei einer albanischen Familie zu Gast und wohnte einige Zeit in Nordalbanien. Anschließend bereiste er das gesamte Land bis hinunter zur Südküste. Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen hat er auf 76 Seiten zu einem literarischen Reisebericht verwoben.
1997 brach das albanische Bankenwesen zusammen. Grund dafür war ein landesweiter Anlagebetrug durch Spekulation und Schneeballsystem. Chaos und Gewalt waren die Folge. Nur eine militärische Intervention unter italienischer Führung konnte Albanien vor der Anarchie bewahren. Noch heute sind die Folgen dieser wirtschaftlichen Katastrophe sichtbar.
Jörg Dauscher wurde 1975 in Weißenburg i.B. geboren und wohnt in Berlin. Er arbeitet als Kommunikationsberater und betreut kreative Prozesse für Unternehmen und Privatpersonen. "Nach Albanien" ist seine erste literarische Veröffentlichung.
Jörg Dauscher
Nach Albanien. Bericht einer Reise.
BoD, Norderstedt; ISBN 978-3-837-08134-3
TB, 76 S., 5,90 Euro (D)
*
Auszug:
"DAS DORF NADAÇ hat keinen Dorfkern. Ja, es gibt nicht einmal eine Straße, die Nadaç durchquerte: im Dorf verlaufen nur Neben- und keine Hauptwege. Deshalb ist Nadaç auch eigentlich kein Dorf, kein richtiges Dorf, sondern eine zufällige Ansammlung flacher Häuser und kleiner Gärten, durch Zäune und Mauern von einander getrennt, durch Straßen miteinander verbunden - wenn man das mäandernde System der Wege Straßen nennen möchte.
Das Dorf Nadaç liegt im Norden Albaniens, unweit der alten venezianischen Stadt Shkodra und des gleichnamigen Sees. Eine einzige asphaltierte Piste verbindet - von Nordwesten und damit von Shkodra kommend - das Dorf Nadaç mit der Welt. Zunächst läuft die Straße gerade und unbeirrt an den ersten Bauernhöfen vorbei. Sobald sie aber die Dorfschule passiert hat, biegt sie scharf nach links ab und verliert sich gleich danach, mündet im Gewirr der Pfade aus gestampfter Erde, der grob geschotterten Wege und improvisierten Querverbindungen zwischen den Häusern.
Nadaç fügt sich ein in die Ebene, in der es liegt, bleibt von weitem unsichtbar, weil kein Minarett und kein Kirchturm ein Dorf ankündigen. Die Häuser haben keinen Keller und nur selten ein zweites Stockwerk, allein die Schule sozialistischer Bauart durchbricht den Horizont: Sie steht frei am Ortseingang, dreistöckig von Feld und Grasland umgeben; ein Block in der Landschaft, buntbemalt, ein weithin sichtbarer Anziehungspunkt für die Kinder der nahen und ferneren Umgegend und dennoch überholt, eingeholt durch einen anderen Abschnitt der Geschichte; durch die nächste Epoche, welche die Baumeister nicht vorgesehen hatten
Bestellung bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8029710/joerg_dauscher_nach_albanien_3837081346.html
Weblink:
http://www.ideenhandlung.de
Mit viel Sympathie für Land und Leute schildert Dauscher den Alltag in einem nordalbanischem Dorf. Improvisation, Subsistenzwirtschaft und Knappheit bestimmen das Alltagsleben.
Dauscher beleuchtet sowohl die schwierigen als auch die reizvollen Seiten eines postindustriellen Zustandes. Dabei ergeben einzelne kurzen Szenen, Beobachtungen und Reflexionen einen poetischen Bilderbogen eines Landes im Umbruch.
Vor zwei Jahren war Dauscher bei einer albanischen Familie zu Gast und wohnte einige Zeit in Nordalbanien. Anschließend bereiste er das gesamte Land bis hinunter zur Südküste. Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen hat er auf 76 Seiten zu einem literarischen Reisebericht verwoben.
1997 brach das albanische Bankenwesen zusammen. Grund dafür war ein landesweiter Anlagebetrug durch Spekulation und Schneeballsystem. Chaos und Gewalt waren die Folge. Nur eine militärische Intervention unter italienischer Führung konnte Albanien vor der Anarchie bewahren. Noch heute sind die Folgen dieser wirtschaftlichen Katastrophe sichtbar.
Jörg Dauscher wurde 1975 in Weißenburg i.B. geboren und wohnt in Berlin. Er arbeitet als Kommunikationsberater und betreut kreative Prozesse für Unternehmen und Privatpersonen. "Nach Albanien" ist seine erste literarische Veröffentlichung.
Jörg Dauscher
Nach Albanien. Bericht einer Reise.
BoD, Norderstedt; ISBN 978-3-837-08134-3
TB, 76 S., 5,90 Euro (D)
*
Auszug:
"DAS DORF NADAÇ hat keinen Dorfkern. Ja, es gibt nicht einmal eine Straße, die Nadaç durchquerte: im Dorf verlaufen nur Neben- und keine Hauptwege. Deshalb ist Nadaç auch eigentlich kein Dorf, kein richtiges Dorf, sondern eine zufällige Ansammlung flacher Häuser und kleiner Gärten, durch Zäune und Mauern von einander getrennt, durch Straßen miteinander verbunden - wenn man das mäandernde System der Wege Straßen nennen möchte.
Das Dorf Nadaç liegt im Norden Albaniens, unweit der alten venezianischen Stadt Shkodra und des gleichnamigen Sees. Eine einzige asphaltierte Piste verbindet - von Nordwesten und damit von Shkodra kommend - das Dorf Nadaç mit der Welt. Zunächst läuft die Straße gerade und unbeirrt an den ersten Bauernhöfen vorbei. Sobald sie aber die Dorfschule passiert hat, biegt sie scharf nach links ab und verliert sich gleich danach, mündet im Gewirr der Pfade aus gestampfter Erde, der grob geschotterten Wege und improvisierten Querverbindungen zwischen den Häusern.
Nadaç fügt sich ein in die Ebene, in der es liegt, bleibt von weitem unsichtbar, weil kein Minarett und kein Kirchturm ein Dorf ankündigen. Die Häuser haben keinen Keller und nur selten ein zweites Stockwerk, allein die Schule sozialistischer Bauart durchbricht den Horizont: Sie steht frei am Ortseingang, dreistöckig von Feld und Grasland umgeben; ein Block in der Landschaft, buntbemalt, ein weithin sichtbarer Anziehungspunkt für die Kinder der nahen und ferneren Umgegend und dennoch überholt, eingeholt durch einen anderen Abschnitt der Geschichte; durch die nächste Epoche, welche die Baumeister nicht vorgesehen hatten
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Mittwoch, 3. Dezember 2008
Mammutsuche in Sibrien

"Mammutsuche in Sibirien" von Dick Mol, Christian de Marliave und Bernard Buigues ist ein Entdeckungsbuch für junge und erwachsene Leser über die sensationellen Mammutfunde der letzten Jahre in Sibirien. Mit viel Wissenswertem über das Leben und Verschwinden der letzten Mammuts vor ca. 10.000 Jahren. Die Taimyr-Halbinsel in Sibirien. Eine arktische Wüste, eine der lebensfeindlichsten und entlegendsten Gegenden der Erde. Von dort kommt die Nachricht, dass der Permafrostboden ein Mammut freigegeben hätte. Ein Expeditionsteam macht sich umgehend auf den Weg. Doch als die Mannschaft endlich am eisigen Fundort eintrifft, ist das Mammut längst wieder unter
einer vier Meter dicken Schneeschicht begraben. Ein faszinierendes ergungsunternehmen beginnt ... Das Buch vermittelt mit fantastischen Bildern und einfachen, informativen Texten einen Einblick in die Suche, Bergung und Erforschung der sensationellen Mammutfunde in Sibirien. Wissenswertes über die prächtigen Großsäugetiere der letzten Eiszeit, und die Versuche der Forscher, die verbliebenen Rätsel um das Verschwinden der Mammuts zu lösen, werden vorgestellt.
Empfohlenes Lesealter: ab ca. 12 Jahre
Der Verlag über das Buch
Im ROSENI Verlag erscheinen überwiegend aufwändig illustrierte und sorgfältig recherchierte Bücher zu archäologischen und historischen Themen, die sich besonders an jugendliche Leser wenden.
http://www.amazon.de/Mammutsuche-Sibirien-Dick-Mol/dp/3981046927
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